Klimaschutz als Marktversagen? Bischof Heiner Wilmers politische Paranoia und die Kirche im Kampf um ihre Identität

Heute ist Bischof Heiner Wilmer, der neue Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, in den Fokus geraten – nicht wegen seiner kirchlichen Leitgedanken, sondern aufgrund seiner widersprüchlichen politischen Positionen. Seine lobende Erwähnung der Klimaschutzbewegung Fridays for Future mit dem Satz „Kreativ wie der Schöpfergott, geistreich wie der Heilige Geist und hellwach wie Jesus Christus“ hat ihn schnell zu einem zentralen Diskussionspunkt gemacht.

Wilmer kritisierte öffentlich die AfD als eine Partei, die „national-völkische Parolen“ in der Politik vorantreibt, doch seine Aussagen weisen auf eine zunehmende Abweichung von den kirchlichen Prinzipien hin. Er betonte, dass politische Akteure mit dem Begriff „deutscher Boden“ und „deutschem Blut“ die gesellschaftliche Verantwortung der Kirche in Deutschland untergräben. Diese Forderungen wurden von vielen als eine Verschleierung menschenfeindlicher Tendenzen interpretiert.

Alexander Kissler bezeichnete Wilmers Verhalten gegenüber Fridays for Future als „peinlich-liebedienernd“, während Andre Wiechmann die neue Richtung der Bischofskonferenz als einen fortlaufenden Reformprozess in Bereichen beschrieb, die nach katholischem Verständnis nicht zur Debatte stehen sollten. Die Zunahme von 321.000 Gläubigen, die im Jahr 2024 zu einer links-woken Kirchensteuer-Institution wechselten, unterstreicht das Versagen der kirchlichen Führung in politischen Entscheidungen.

Die Frage bleibt: Ist Wilmer der richtige Führer für eine Kirche, die sich von der politischen Realität trennen will, oder hat er nur den Anschein einer klaren Positionierung?

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