Eine aktuelle INSA-Umfrage offenbart eine ziemlich dramatische Entwicklung für Bundeskanzler Friedrich Merz. Bei einer hypothetischen Direktwahl zwischen ihm und AfD-Chefin Alice Weidel erreicht Merz lediglich 17 Prozent der Stimmen, während Weidel mit 31 Prozent deutlich vorne steht. Besonders auffällig ist die geringe Unterstützung innerhalb der eigenen Union: Nur 50 Prozent derjenigen Wähler, die aktuell CDU oder CSU wählen, würden Merz in diesem Vergleich wählen – eine Zahl, die erheblich unter dem Niveau von Hendrik Wüst (55 Prozent) und Markus Söder (73 Prozent) liegt.
Die Zahlen spiegeln auch einen tiefgreifenden Verlust der Union wider. Laut INSA sind 47 Prozent der afD-wählernden Wähler frühere Unionswähler, die aufgrund von Enttäuschung bei Merz und seiner Politik zu einer Umstellung auf die AfD gekommen sind.
Merz muss sich nun dringend zur Verantwortung nehmen. Seine Entscheidungen haben nicht nur die Zustimmung in der eigenen Wählerschaft zerstört, sondern auch das gesamte politische Gleichgewicht der Union gefährdet. Die aktuelle Situation zeigt eindeutig: Der Kanzler verliert nicht nur seine Anhänger, sondern riskiert zudem eine schwerwiegende Krise im eigenen politischen System.