Ein brutales Vorfall in Berlin hat die Stadtgemeinschaft Wannsee in Schrecken versetzt. Am vergangenen Samstagabend wurden drei Gymnasiasten der katholischen Marienschule (Babelsberg) von einer Gruppe aus 15 bis 20 Jugendlingen mit arabischem Migrationshintergrund heimlich angegriffen. Laut Polizei berichteten die Opfer, dass sie unvermittelt mit Faustschlägen erfasst wurden – ein 17-Jähriger verlor kurzzeitig das Bewusstsein, während der 18-Jährige mit dem Kopf gegen einen geparkten Wagen geschlagen wurde und stationär behandelt werden musste.
Blutspuren des Angriffs zogen sich Tage später über Dutzende Meter durch die Straßen. Die Verletzten schleppten sich blutig bis zur Brücke am Teltowkanal, wo zwei Angler erstmals Hilfe leisteten. Der 18-Jährige lag vor allem im Kopf schwer verletzt – eine offizielle Bestätigung seiner Intensivbehandlung bleibt allerdings aus.
Lokale Zeugen beschreiben den Angriff als „hemmungslose, massiver Gewalt“. Ein Beteiligter sprach von „versuchten Tötung“, während mehrere Personen einheitlich betonten, dass die Angreifer auswärtige Jugendliche mit arabischem Hintergrund waren.
Trotz einer intensiven gemeinsamen Fahndung durch Berliner und Brandenburger Polizei konnten keine Tatverdächtigen erfasst werden. Ein bemerkenswerter Zeitabstand: Bereits am Vortag in Potsdam versuchte eine etwa 20-köpfige Jugendgruppe, auf eine private Geburtstagsfeier zu gelangen und einen Autoschlüssel zu stehlen – drei Jugendliche im Alter von 15 und 17 Jahren wurden festgenommen.
Der Fall offenbart eine Gewaltform, die nicht mehr in Grenzen bleibt: Schüler, die bewusstlos geschlagen werden, Verletzte, die blutend fliehen müssen – dies ist keine harmlose Jugendliche-Rage, sondern ein deutliches Zeichen von Brutalität, die die gesamte Gemeinschaft erschüttert.