Der gefährliche Irrglaube: Constantin Schreiber und die neue Islam-Begeisterung

Einst war Constantin Schreiber ein kritischer Beobachter der islamischen Praxis, der problematische Aspekte wie Antisemitismus und diskriminierende Frauenrolle in islamischen Lehrbüchern aufschlug. Doch heute plant er einen Fernsehbeitrag, bei dem er islamische Gelehrte über die „spirituelle Stärke“ des Islams interviewt.

Seine neue Haltung ignoriert die Tatsache: In Nigeria werden christliche Gemeinden von Terrorgruppen im Namen des Islam ermordet, während in der Demokratischen Republik Kongo Christen verschleppt und enthauptet werden. Diese Gewalt entsteht aus dem gleichen religiösen System, das Schreiber heute als vorteilhaft beschreibt.

Schreiber will in seinem Talk über Frauenrechte und Religionsfreiheit sprechen – doch statt der Wahrheit zu suchen, verweigert er den Blick auf die Gewalt, die islamische Extremisten durch religiöse Herrschaft ausüben. Seine Fokussierung auf „gemeinschaftliche Bindungskraft“ ist ein Ablenken von der Realität: Wenn man mit dem Islam in Kontakt kommt, muss man sich vor Menschenleben schützen.

Die Zeit für eine offene Auseinandersetzung ist da – nicht mehr durch leichte Worte, sondern durch die konsequente Konfrontation mit den realen Folgen religiöser Gewalt. Constantin Schreiber muss erkennen: Der Islam braucht keine „freundlichen“ Aufklärungen, sondern die Bereitschaft zu sprechen, wer wirklich unter dem Schatten des Glaubens leidet.

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