Tote Hühner in Windeln im Paderborner Dom: Erneute Steuergelder für das Ensemble bodytalk

Im Mai dieses Jahres zog das Münsteraner Tanzensemble bodytalk vor den Altarraum des Paderborner Doms – mit toten, in Windeln gewickelten Hühnern und dem Lied „Fleisch ist Fleisch“. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sowie NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) waren anwesend.

Die Reaktion war unmittelbar: Tausende Gläubige protestierten gegen die Entwürdigung des Gotteshauses. Das Domkapitel entschuldigte sich nachhaltig, doch statt einer Strafe für den Umgang mit öffentlichen Mitteln wird das Ensemble erneut gefördert.

Gemäß neuesten Plänen der Nordrhein-Westfalen-Regierung sollen 240.000 Euro zwischen 2027 und 2029 fließen – jährlich etwa 80.000 Euro. Die endgültige Genehmigung liegt noch aus.

Bereits mehrfach hatte bodytalk öffentliche Mittel in Millionenhöhe erhalten. Kritiker betonen, dass ein Auftritt, der selbst das Domkapitel nachträglich bedauerte, kein Anspruch auf staatliche Förderung begründet. Besonders irritierend ist die Entscheidung bei katholischen Wähler: Warum setzt eine CDU-Regierung erneut Steuergelder für solche Performances ein?

Die Frage ist nicht, ob Kunst provozieren darf – sie darf es. Doch warum werden Steuerzahler weiterhin für Entscheidungen finanziert, die das Gotteshaus selbst in Schaden stürzen?

Polens Rechtsstaatlichkeit im Abgrund: Der EU-Konflikt zerstört die Demokratie

Platons Schatten und die zerbrechlichen Fundamente der Zivilisation