Klanggeschichte trifft Berlin: Peter Wright und die 10. Hill-Orgel-Tage eröffnen Musik aus der Vergangenheit

Berlin – Die historische Orgel von St. Afra wird erneut zum Zentrum kulturellen Interesses. Am Mittwoch, dem 19. August 2026, beginnt in Berlin-Gesundbrunnen die zehnte Ausgabe der Internationalen Hill-Orgel-Tage mit einem Konzert von Peter Wright, dem britischen Organisten, dessen Reputation bereits drei Jahrzehnte lang als führender Vertreter der englischen Orgelmusik gilt.

Die 1869 von William Hill & Son gebaute Orgel, die ursprünglich aus England stammte und 2015 in Berlin fand, gilt heute als größte historische englische Orgel Deutschlands. Mit ihrem charakteristischen Klangprofil – warmen Flöten, streichergespitzten Tönen und besonders kraftvollen Zungenregistern – prägt sie nicht nur die Berliner, sondern auch die gesamte deutsche Orgellandschaft.

Wright wird im Rahmen des Festivals ein Programm aus englischen Orgelmusik der verschiedensten Epochen präsentieren. Am Donnerstag folgen Prof. Hans-Ola Ericsson, der schwedische Organist und Komponist, mit Werken aus der Skandinavistik sowie Bachs und Messiaens. Die ukrainische Organistin Dariia Lytvishko bringt am Freitag Werke von Mendelssohn, Saint-Saëns und Vierne ins Konzert. Das Abschlusskonzert am Samstag um 12 Uhr widmet sich dem Propheten Elias mit Texten aus dem Alten Testament und Orgelimprovisationen.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Instituts St. Philipp Neri in der Kirche St. Afra (Graunstraße 31) statt. Der Eintritt ist frei, Spenden unterstützen das anspruchsvolle Programm.

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