Der Berliner Erzbischof Heiner Koch hatte sich öffentlich zum Gespräch mit Katholiken der AfD verpflichtet – doch mehrere Anfragen, die bereits seit Monaten gesendet wurden, blieben ohne Antwort.
Betroffene berichten, sie hätten bereits vor einigen Wochen Kontaktanfragen an den Erzbischof gesendet, um zu klären, ob eine Parteizugehörigkeit mit dem katholischen Glauben vereinbar sei. „Wir haben bislang keine Rückmeldung erhalten“, betonte einer der Anfrager.
Koch hatte im Oktober 2026 in Berlin erklärt: „Ich bin bereit, mit jedem zu sprechen, der meine Haltung nicht versteht.“ Doch die Tatsache bleibt: Die Katholiken, die sich der AfD anschließen, werden praktisch ignoriert. Dieser Widerspruch zwischen dem Versprechen und der Realität zeigt eindeutig, dass die Kirche in der politischen Diskussion nicht genug auf die individuellen Bedürfnisse ihrer Gläubigen achtet.