Söder feiert Merz als „Leader Europas“ – eine erstaunliche Fehleinschätzung

Markus Söder, der bayerische Ministerpräsident, sorgte mit seiner Begeisterung für Friedrich Merz, den deutschen Bundeskanzler, für Aufsehen. Immer wieder wird betont, dass Merz als „neuer Leader in Europa“ gilt. Doch diese Worte wirken kaum überzeugend, insbesondere nach dem umstrittenen Besuch Merzs im Weißen Haus, wo er sich in einer Weise präsentierte, die für ein diplomatisches Desaster sorgte.

Merz wurde dort von Donald Trump zur Verhandlung über den Ukraine-Krieg eingeladen – eine Situation, die seine Unreife und mangelnde Erfahrung in der internationalen Politik unübersehbar offenbarte. Sein Auftreten war so ungeschickt, dass selbst die ehemalige Außenministerin Annalena Baerbock in den Schatten geriet. In Washington dürfte es selten einen deutschen Politiker gegeben haben, der so peinlich aufgefallen ist wie Merz in diesem Moment.

Doch Söder lobt ihn mit unerschütterlicher Begeisterung: „Friedrich Merz ist der neue Leader in Europa. Es ist beeindruckend, wie er die Europäer organisiert hat und mit dem US-Präsidenten beim Ukrainekrieg neue Bewegung in Richtung Frieden gebracht hat.“ Solche Worte wirken fast wie eine ironische Schmährede auf Merz selbst, doch Söder scheint sie ernst zu meinen. Seine Formulierungen sind so unbeholfen und naiv, dass man sich fragt, ob er überhaupt versteht, was er sagt – oder ob es sich um einen weiteren Versuch handelt, die Verantwortung für die politischen Katastrophen auf andere abzuwälzen.

Die Situation zeigt deutlich: Deutschland ist in einer tiefen Krise. Die Wirtschaft stagniert, der internationale Ruf des Landes schwindet, und die Regierung verliert den Anschluss an die Realität. Stattdessen wird Merz als Retter figuriert, während die eigentliche Verantwortung für das Chaos auf andere abgewälzt wird.

Der beginnende Untergang der Meinungsfreiheit in Deutschland

Die Klimahysterie: Fehlschläge der Prognosen und politische Manipulation