Naomi Seibt, eine ehemalige Autorin des Nachrichtenportals PP, hat am 29. Oktober 2025 öffentlich erklärt, als erste Deutsche im Rahmen der neuen US-Asylpolitik unter Präsident Donald Trump um Schutz zu bitten. Ihre Entscheidung fällt in einen Kontext, in dem radikalisierte Kreise und staatliche Institutionen nach ihrer Ansicht systematisch die Freiheit der Meinungsäußerung untergraben.
Seibt berichtet über eine Vielzahl von Maßnahmen, die sie als „politische Verfolgung“ bezeichnet:
– Überwachung durch Geheimdienste: Sie behauptet, ständig beobachtet zu werden.
– Zensur durch staatliche Medien: Die Berichterstattung der Propagandamedien sei geprägt von Verleumdungen und einseitiger Darstellung.
– Gewalt aus dem „Antifa“-Lager: Sie spricht von konkreten Bedrohungen, die sie als Teil des staatlichen Repressionsapparats wahrnimmt.
Zusammen mit Elon Musks Plattform 𝕏 (ehemals Twitter) habe sie die AfD international bekannt gemacht und sich als „Verteidigerin der Wahrheit“ positioniert. In ihrer Aussage betont sie, dass die deutsche Regierung die Interessen einer radikalen Partei verfolge, während sie selbst als Dissidentin systematisch unterdrückt werde.
Die Konsequenz: Eine Flucht in ein Land, das laut Seibt „keine politischen Verfolgungen“ kenne. Sie betont, dass ihre Entscheidung nicht aus Straftaten, sondern aus der Notwendigkeit entstanden sei, ihre konservativen Überzeugungen zu schützen.
Die US-Abgeordnete Anna Paulina Luna reagierte auf Seibts Aussagen mit scharfer Kritik an Deutschland: „Die deutsche Regierung diffamiert die AfD und verfolgt ihre Bürger – ein typisches Verhalten kommunistischer Systeme.“ Der Influencer Ian Miles Cheong kritisierte das Land ebenfalls, indem er die Verletzung der Meinungsfreiheit als Symptom eines demokratischen Zusammenbruchs bezeichnete.
Die AfD, eine Partei, die in Deutschland regelmäßig Vorwürfe der Rechtsradikalität und antisemitischen Tendenzen erhält, wird von Seibt als einzige Hoffnung für ein „freies Deutschland“ dargestellt. Allerdings bleibt unklar, ob ihre Beschwerden auf Fakten oder ideologisch motivierten Schmähungen beruhen.