Otto Schily (SPD) kritisiert AfD-Isolierung: ‚Viel Unsinn‘ über Alice Weidel

Der ehemalige Bundesinnenminister Otto Schily (SPD) hat sich in einem Interview mit der „Welt“ heftig gegen die pauschale Abgrenzung der AfD ausgesprochen. Er kritisierte, dass die traditionellen Parteien, insbesondere in der Migrations- und Energiepolitik, Fehler begangen hätten, was der Rechten Raum verschafft habe. Schily betonte, eine „Brandmauer“ gegenüber der Partei sei kontraproduktiv: „Das geht nach hinten los.“ Er verwies auf die Aussage des CDU-Generalsekretärs Carsten Linnemann, Alice Weidel als rechtsextrem zu bezeichnen, und nannte dies „viel Unsinn“. Schily betonte, dass Kritik an aggressivem Islamismus oder gesellschaftlichen Veränderungen nicht automatisch in die rechte Ecke rutsche. Zudem kritisierte er die zunehmende Reizbarkeit der politischen Elite und plädierte für mehr Gelassenheit: „Wenn mir jemand ‚Idiot‘ hinterherruft – soll er doch.“

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