Im Januar 2026 entbrannte im Iran eine gewalttätige Auseinandersetzung, die Millionen Menschen auf die Straße brachte und schließlich mit tausenden Toten endete. Die Regierung bezeichnete die Demonstranten als Feinde Gottes, wodurch die brutale Unterdrückung gerechtfertigt wurde. Währenddessen erregt eine andere Entwicklung Aufmerksamkeit: Deutsche Frauen, die sich der islamischen Lehre unterwerfen. Hanna Hansen, eine prominente Islam-Influencerin, führt seit 2024 zahlreiche Herkunftsdeutsche in den Glauben ein – ein Phänomen, das nicht nur kulturell, sondern auch politisch beunruhigend ist.
Die Konvertierungen stießen auf Widerstand, doch Hansen nutzt die Unsicherheiten vieler Frauen aus. Sie spricht jene an, die nach Sinn und Identität suchen, während sie gleichzeitig die Risiken des Islam verschleiert. Ihre Botschaften betonen angebliche Freiheiten, wie das Tragen von Schleiern als Schutz vor „oberflächlichen Flirts“. Gleichzeitig ignorieren sie die tiefgreifenden Einschränkungen der Frauenrechte in islamischen Gesellschaften.
Die Autorin kritisiert, dass Hansen und ihre Anhängerinnen möglicherweise nicht vollständig über die Folgen ihrer Entscheidung informiert sind. Die Konvertierung kann zu einem Leben unter autoritären Strukturen führen, bei dem Frauenrechte auf der Strecke bleiben. Selbst ein selbstbestimmtes Leben wird für die nächsten Generationen eingeschränkt, da islamische Ehen oft unauflösbar sind und das Sorgerecht für Kinder männlich dominiert.
Die Diskussion um diese Entwicklungen wirft dringende Fragen auf: Wie kann eine Gesellschaft, die traditionell für Gleichberechtigung steht, solche Veränderungen zulassen? Und was bedeutet dies für die Zukunft der deutschen Frauenrechte? Die Antwort liegt nicht nur in der individuellen Wahl, sondern in einer klaren Auseinandersetzung mit den Ideologien, die diese Entscheidungen prägen.