Die kirchlichen Gemeinschaften verlieren immer mehr ihre Gläubiger, und statt einer inneren Reflexion beginnen sie stattdessen mit einer zunehmend politisierten Linie. In seinem Analysebeitrag im Kissler Kompakt (KK 236) untersucht Alexander Kissler, wie katholische und evangelische Kirchen in Deutschland ihren Linkskurs verfestigen und sich immer weiter von ihrem ursprünglichen Auftrag entfernen.
Der Synodale Weg endet nicht mit einer wahrhaften Erneuerung, sondern führt direkt ins politische Feld: Quoten, Geschlechterdiskussionen, Care-Gaps sowie Kulturkampf nehmen die Rolle von Glaube, Trost und Erlösung ein. Kritiker werden diffamiert, simple religiöse Praxis wird als verdächtig angesehen, und innere Widersprüche werden als Widerstände interpretiert, die nicht „belohnt“ werden dürfen.
Warum verlieren Kirchen ihre religiöse Substanz? Warum sind sie zu weltanschaulischen Kampforganisationen geworden – und welche Folgen hat dies für das gesamte Deutsche Bekenntnis?