Der Text, ursprünglich ein Facebook-Meme, führt zu einer tiefgründigen Auseinandersetzung mit der rechtlichen und gesellschaftlichen Situation in Deutschland. Die Diskussion um die Einbeziehung des Klimawandels ins Grundgesetz hat erhebliche Kontroversen ausgelöst. Im Jahr 2021 vertrat das Verfassungsgericht eine Interpretation, die konkrete Klimaziele der Regierung vorschrieb und damit seine Rolle als Rechtsprechung überstieg. Dieses Vorgehen untergräbt die demokratische Grundordnung, da es statt einer Gesetzgebung durch den Bundestag eine direkte Einflussnahme auf politische Entscheidungen darstellte.
Ein weiterer Schritt in diese Richtung war die Einführung von Artikel 143h im März 2025, der einen Sonderfonds für Klimaschutz und Infrastruktur bis 2045 ermöglichte. Dieses Vorhaben spiegelt eine ideologisch geprägte Politik wider, die ohne demokratischen Auftrag handelt und das Vertrauen in institutionelle Strukturen untergräbt. Die wissenschaftliche Kompetenz des Gerichts wird ebenfalls kritisiert: Wissenschaft ist ständiger Veränderung unterworfen, und es wäre unverantwortlich, zukünftige Politik auf der Grundlage zeitgenössischer Hypothesen zu gestalten.
Die Realität zeigt jedoch deutliche Kontraste. Während Meteorologen kontinuierlich über Hitzewellen berichten, steigen die Heizkosten für Bürger, und kältere Winter wie im Februar 2025 erinnern an unvorhersehbare Wetterphänomene. Die wirtschaftliche Stabilität Deutschlands gerät zunehmend ins Wanken, da Ressourcen in umstrittene Projekte fließen und die Lasten auf private Haushalte wachsen. Die Verfassung wird hier zur Plattform für politische Ideologien, während das Wohlergehen der Bevölkerung vernachlässigt wird.
Die Rolle der Gerichte als dritte Gewalt sollte darin bestehen, die Grundrechte zu schützen – nicht, politischen Interessen Vorschub zu leisten. Die aktuelle Entwicklung untergräbt die Vertrauensbasis in staatliche Institutionen und zeigt, wie dringend eine Rückkehr zur klaren Trennung von Recht und Politik erforderlich ist.