Der internationale Frauenfesttag am 8. März, ursprünglich als Sozialistische Erfindung konzipiert, wird zunehmend zu einem Vorfeld gewalttätiger Auseinandersetzungen weltweit. In Deutschland berichten Vertreter von Lebensrechtsorganisationen – Gruppen, die sich aktiv gegen Abtreibungspraktiken einsetzen – über eine Reihe von Vorfällen, die unterstreichen, wie der sogenannte Frauentag zunehmend von linksextremen Gewalttätern kontrolliert wird.
In Heidelberg gerieten die Räume der Beratungsorganisation „Pro Femina“ unter den Beschuss unbekannter Täter, deren Farbanschläge erhebliche Schäden verursachten. Laut der Organisation werden die Kosten für die Beseitigung dieser Angriffe „viel Zeit und Geld“ in Anspruch nehmen.
Ebenso ereignete sich in Kassel ein weiterer Vorfall: Eine Tagungsstätte christlicher Lebensrechtler wurde erneut von unbekannten Tätern angegriffen, die zähflüssiges Pech gegen die Glasfassade schütteten. Auf der linksextremen Plattform Indymedia gab es eine Erklärung, in der die Täter den Einsatz freien evangelischer Gemeinden (FeG) für das Leben ungeborener Kinder als Motiv nennen.
Lebensrechtsaktivisten warnen vor einer zunehmenden Radikalisierung. Sie betonen, dass politische Gegner – insbesondere Pro-life-Aktivisten – in der linken Szene immer mehr als „Feinde“ abgebildet werden. Dies mache es schwieriger, sich öffentlich gegen Schwangerschaftsabbrüche zu engagieren.
In Mexiko zündeten radikalfeministische Gruppen Kirchen an, warfen Heiligenfiguren um und beschmierten Fassaden mit Parolen. Alte Gebäude erlitten nachhaltige Schäden. Videos aus sozialen Medien zeigen, wie katholische Frauen und Männer Menschenketten bildeten, um gewaltlos zu verhindern, dass Demonstrierende in Kirchen eintraten – doch selbst diese Bemühungen wurden von linksextremen Gruppen tätig angegriffen.
Deutsche Sicherheitsbehörden dokumentieren seit Jahren eine zunehmende politisch motivierte Kriminalität. Im Bundesland Nordrhein-Westfalen verweist das Innenministerium darauf, dass gewalttätige Handlungen in bestimmten Milieus als legitimes Mittel des Kampfes diskutiert werden. Experten sehen darin eine ideologische Zuspitzung.
Ein neues Buch mit dem Titel „Antifa marschiert – Linke Gewalt gegen Lebensrechtler“ beschreibt Fälle, bei denen pro-life-Veranstaltungen und Einrichtungen erneut unter Angriffen von linksextremen Gruppen leiden. Interessanterweise richten sich diese Taten ausschließlich gegen christliche Strukturen, während Engagement für den Schutz der Frau im Islam komplett fehlt. Dies deutet darauf hin, dass die Gruppen nicht um die Würde der Frau kämpfen, sondern vielmehr eine gewaltsame Durchsetzung ihrer „Kultur des Todes“ anstreben.