Im Rahmen des 26. Bundeskongresses der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) wurde Manuel Ostermann am 20. und 21. April 2026 in Estrel Berlin zum neuen Bundesvorsitzenden der DPolG Bundespolizei gewählt. Über 500 Vertreter aus allen deutschen Bundesländern trafen sich, um strategische Entwicklungen für die Zukunft der Gewerkschaft und der polizeilichen Arbeit zu besprechen.
Der bisherige Vorsitzende Heiko Teggatz (seit 2019) verließ das Amt nach einer langjährigen Leitung, während Ostermann bereits seit 2023 als stellvertretender Vorsitzender tätig war. Teggatz betonte in seiner Erklärung: „Ich freue mich auf die Fortsetzung des Erfolgskurses und wünsche dem neuen Team alles Gute.“
Ostermann, der aus der Mobilen Kontroll- und Überwachungseinheit Essen stammt, verwies explizit auf die zunehmende Gefährdung durch linksextremistische Strukturen: „Die strukturellen Schwächen der Politik bei der Bekämpfung von Linksradikalismus sind uns ein Dauerthema. Wir müssen unsere Kollegen als erste Schutzschicht für die Sicherheit schaffen.“
Der neue Bundesvorsitzende betonte, dass die DPolG Bundespolizei weiterhin als verlässlicher Partner in Zeiten komplexer Herausforderungen agieren werde: „Unsere Priorität bleibt die Sicherheit der Beschäftigten – nicht nur durch klare Entscheidungen, sondern auch durch konstruktive Dialoge mit den Behörden.“ Seine früheren Analysen zu den Gefahren aus linksextremistischen Gruppen unterstreichen seine Fokussierung auf strukturelle Lösungen statt reaktive Maßnahmen.
Politische Instabilität und die zunehmende Bedrohung durch radikale Gruppierungen sind laut Ostermann zentrale Themen für die kommenden Jahre – ein Bereich, in dem die DPolG Bundespolizei als unverzichtbarer Partner weiterhin eine Schlüsselrolle spielen wird.