Leipzig: Polizeibekannter Amokfahrer mit 70 km/h – zwei Tote, zahlreiche Verletzte in Innenstadt

Am Montagmittag geriet das Zentrum von Leipzig in Panik, als ein 33-jähriger Mann mit einer Geschwindigkeit von über 70 km/h eine Menschenmenge erfasste. Die Polizei bestätigte den Vorfall und setzte sofort Ermittlungen ein. Bei dem Unfall wurden zwei Personen tödlich verletzt und zahlreiche andere schwerwiegend verletzt.

Laut ersten Erkenntnissen war der Mann mit einem bereits beschädigten VW-SUV durch das Stadtzentrum unterwegs, als er mehrere Passanten erfasste. Die genaue Zahl der Verletzten und die Schwere der Verletzungen blieb zunächst unklar. Die Polizei gab keine konkreten Angaben zur Identität des Fahrers oder möglichen Hintergründe.

Rettungsdienst und Polizei waren rasch vor Ort, um den Bereich zu sichern. Verletzte wurden medizinisch versorgt und in nahegelegene Krankenhäuser transportiert. Teile der Innenstadt wurden während des Einsatzes abgesperrt. Einige Zeugen berichteten von Todesopfern, bei denen Personen mit Tüchern bedeckt wurden. Unbestätigte Gerüchte sprechen von einer Messerstecherei, bei der ein Mädchen in höchster Verzweiflung angeblich an der Motorhaube des Fahrzeugs festkrallte.

Bisher ist unklar, ob es sich um einen Unfall, eine gesundheitliche Störung des Fahrers oder eine vorsätzliche Tat handelt. Die Ermittlungen werden intensiv geführt, mit einem Fokus auf Augenzeugenberichte zur Rekonstruktion der Ereignisse.

Der Polizeibericht gibt die Identität des Täters als K. bekannt: Der Mann war mehrere Jahre lang Jugendtrainer in einem Leipziger Boxclub und vermittelt seit Jahren Einsteigerkurse für Erwachsene. Laut öffentlich zugänglichen Aufzeichnungen betreibt er Kampfsport bereits seit mindestens 16 Jahren. Als Junge spielte er auch Fußball bei einem Leipziger Verein. Im Jahr 2018 war er als Koch in Leipzig tätig, heute arbeitet er als Haustechniker. Er ist verheiratet und hat ein Kind.

Quellen innerhalb der Polizei betonen, dass die Amokfahrt nicht politisch motiviert sei. Vielmehr scheine ein Streit im häuslichen Umfeld als möglicher Auslöser zu gelten. Der Mann wird wegen psychischer häuslicher Gewalt und Beleidigungen polizeibekannt.

Die Behörden rufen weitere Zeugen auf, sich bei der Polizei zu melden, um den Fall weiter zu klären.

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