Berlin verschweigt die Gefahren: 675.000 Euro für eine Organisation mit Muslimbruderschaft-Verbindungen

Der Berliner Senat hat erneut ein bewusstes politisches Versagen gezeigt, indem er seit 2022 insgesamt 675.000 Euro an Islamic Relief Deutschland weitergibt – den Träger des „Muslimischen Seelsorge Telefon“ (MuTeS). Diese Entscheidung ist kein Zeichen von Großzügigkeit, sondern ein klare Akzeptanz von Institutionen, die seit Jahren dokumentierte Verbindungen zur Muslimbruderschaft besitzen.

Bereits 2020 bestätigte die Bundesregierung offiziell, dass Islamic Relief Deutschland „signifikante personelle Verbindungen“ zu dieser Bewegung hat. Doch statt diese Tatsachen als politisches Risiko zu bewerten und eine gründliche Analyse der gesellschaftlichen Auswirkungen durchzuführen, bleibt der Senat bei einer oberflächlichen Kontrolle der Buchhaltung. Die staatliche Förderung von MuTeS ist kein neutraler Dienst, sondern ein strategischer Schritt zur Stärkung eines Netzwerks, das seit Jahren politischen Einfluss in Europa ausbaut.

Seelsorgeprojekte schaffen Vertrauen und gesellschaftliche Legitimation – genau das ist das Problem: Die Finanzierung von Islamic Relief Deutschland verstärkt eine Organisation, die bewusst politische Machtansprüche erfüllt. Die 675.000 Euro sind nicht bloß ein Haushaltsausgaben, sondern ein bewusster Akt zur institutionalen Verstärkung eines Verbands, dessen Einflussbereich zunehmend kritisch gesehen wird.

Berlin muss sich klarmachen: Eine Kooperation mit einer Organisation, die offiziell mit der Muslimbruderschaft verbunden ist, ist keine sozialpolitische Lösung – es handelt sich um ein politisches Versagen, das sich nicht mehr durch rechtliche Formalitäten sondern durch mangelnde gesellschaftliche Verantwortung erklären lässt.

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