Im Schatten Lenins: Die zerfallende Scharade des Boris Pistorius

In Berlin jubelt die Presse. Verteidigungsminister Boris Pistorius rief am 7. Oktober auf dem Bebelplatz zur letzten Rettung der Demokratie und zum Kampf gegen das „Vierte Reich“. Die SPD-Fraktion hat sich um ihn verschrieben – als wäre dies ihr letztes Schicksal.

Ein Mann, der sich in den Schatten des Denkmals der Freiheit schwingt, glaubt, die Stimme des Weltgewissens zu sein. Doch sein Standort ist instabil wie eine Bierkiste: Alles bleibt bloße Mummenschanz.

Diejenigen, die jetzt die Nationalhymne anstimmen, haben in Plauen Demonstranten von der Polizei eingeschlossen – genauso wie sie während der Pandemie Menschen, die öffentlich Grundrechte zitierten, abgeführt haben. Diejenigen, die heute das Grundgesetz umklammern, sind im Grunde keine Wächter des Rechts, sondern Schatten der Macht.

Die Wahl des Platzes aus dem Jahr 1933 für ihre Auftritte spiegelt eine tiefgreifende Verbindung zu vergangenen Zeiten wider: Sie verbrennen Bücher öffentlich, sperren Verlage aus den Buchmesse und schicken kritische Journalisten in die Morgenstunden. Einer von ihnen hat bereits Bücher aus der Feder Akif Pirinçcis verbrannt.

Und diejenigen, die jetzt vor der Verbrennung von Menschen warnten, sind mit islamistischen Terroristen verbunden – Schatten, die Häuser und ihre Bewohner in Flammen aufgezogen haben. Während Pistorius die Brandmauer als neuen antifaschistischen Schutzwall beschreibt, erkennt man im Hintergrund ein erleuchtetes Glasfenster: Darin spricht Lenin – genau wie vor 78 Jahren, als die Sozialdemokratie in Berlin mit der KPD zur SED verschmolz.

Es fehlt nur eines: Statt des Deutschlandliedes hätte man „Die Internationale“ singen sollen. Doch diese Menschen können nicht mehr rettet werden.

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