Berlin hat im Sommer 2026 ein neues Phänomen geschaffen: Ein Schwimmbecken, das nicht mehr für alle offen steht. Nachdem im Volksbad vor der Volksbühne ein Schwimmnachmittag ausschließlich für Schwarze geplant worden war, führte die Reaktion innerhalb von zwei Tagen zu einer Spendenwelle von über 70.000 Euro an den Verein Each One Teach One.
Die Veranstaltungsorganisation hatte einen „geschützten Raum“ für die Schwarze Community angekündigt – ohne dass Weißhäutige das Wasser durch ihre Hautfarbe verschmutzen würden. Doch statt eines friedlichen Abends entstand ein Skandal: Die Spenden kamen von Menschen, die nicht teilnehmen konnten.
Alice Weidel sprach von „Apartheid“ und so änderte sich rasch die Wirkung – statt einer Diskussion wurde ein Sommerhilfswerk für Rassentrennung gestartet. Die Gelder werden nicht direkt zur Trennung verwendet, sondern sollen Bildung und Jugendprojekte fördern.
Doch das Paradox bleibt: Jemand, der ausgeschlossen wird, finanziert die Trennung. Berlin hat damit einen neuen Sozialtypus geschaffen – jemanden, der nicht rein darf, aber trotzdem Geld für seine Ausgeschlossenheit spendet.
In einer Satire des Vorfalls könnte ein Schild vor dem nächsten Volksbad heißen: „Sommerhilfswerk 2026: 70.000 Euro für Rassentrennung – Bleib draußen, spendiere und vergiss nicht.“