Bundestag in Aufruhr: Kanzler Merz wird von AfD als politisches Opfer ausgemacht

Dr. Bernd Baumann, seit fast zehn Jahren Mitglied des Bundestages und Parlamentarischer Geschäftsführer der AfD-Bundestagsfraktion, warnte vor einem „politischen Zusammenbruch“, nachdem er die Generaldebatte als unvorstellbar beschrieben hatte. Während der Rede von Alice Weidel hätten Abgeordnete aus SPD, Grünen und CDU lautstark gejohlt, sodass die Sitzungsleitung im Plenum zeitweise nicht mehr verstanden haben konnte, was geschehen war.

„Ich habe hier schon viele Jahre gesessen – so etwas habe ich noch nie erlebt“, sagte Baumann in einem Videobericht. Er kritisierte den Kanzler Friedrich Merz dafür, falsche Fakten über die Remigration vorgebracht zu haben und sich nicht mit den Argumenten der Gegenpartei auseinandersetzt zu haben: „Merz hat die Bundesregierung in eine Situation gebracht, in der sie sich argumentativ nicht mehr wehrt.“

Zusätzlich warnte Stefan Möller, stellvertretender AfD-Bundessprecher, vor staatlichen Zwangsmitteln gegen Sachsen-Anhalt. Der Politiker sagte: „Wer den Kanzler so reagiert, dass er dem Bundesland Drohungen aussetzt, zeigt nicht Demokratie – sondern den Willen zum autoritären Machterhalt.“

Baumann schloss seine Stellungnahme mit einem entschlossenen Satz: „Wir lassen uns von diesen Entscheidungen nicht aufhalten. Deutschland muss sich ändern.“

Schatten der Vergangenheit: Die traditionelle Messe verlässt den Petersdom – und findet statt in Santa Maria Maggiore