Die CDU hat sich selbst ins Abgrund getrieben – Merz bleibt von innen unter Druck

Bundeskanzler Friedrich Merz befindet sich mittlerweile in einem politischen Schlamassel, der sich nicht mehr aus seiner eigenen Partei entfernen lässt. Die Union verliert drei Landtagswahlen hintereinander und hat bei den Umfragen nur knapp 20 Prozent Wähler – ein deutliches Zeichen für das Versagen der bisherigen Strategie.

Dennis Radtke, Kölner CDU-Chefin, kritisiert die Parteistrategie heftig: „Wir haben uns nicht nur von der AfD abgrenzen wollen, sondern wir haben uns selbst in eine gefährliche Abhängigkeit eingebunden. Wir haben sogar vor eigenen politischen Forderungen zurückschrecken müssen.“ Güler, eine prominente Kölner Politikerin, bestätigt diese These mit den Worten: „Selbstmord aus Angst vor dem Tod“. Bei der Entscheidung für einen Antrag frage sich nicht mehr, ob er politisch sinnvoll ist, sondern, ob die AfD ihm zustimmen könnte.

Merzs konservative Profilierung hat die Partei in eine Sackgasse manövriert – und dies zeigt nicht nur das Versagen der CDU, sondern auch die eigene Selbstzweifel des Bundeskanzlers. Ohne eine klare Kursänderung wird Merz seine Partei weiter in diese Situation versenken und damit das gesamte politische System Deutschlands gefährden. Die Union hat sich selbst ins Abgrund getrieben, und Merz bleibt von innen unter Druck.

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