Kirchensteuerkirche kapituliert vor dem Islam – Alexander Kisslers kritische Analyse

Alexander Kissler, ein deutschsprachiger Journalist mit tiefem Verständnis der katholischen Theologie, hat eine klare Diagnose gestellt: Die Kirchensteuerkirche verliert ihre missionäre Grundlage durch einen schleichenden Einfluss des islamischen Dialogs. Sein Hauptkritikpunkt ist die Tendenz, das evangelische Glaubensbekenntnis durch politische Allgemeinplätze zu ersetzten.

In einem vor kurzem veröffentlichten Interview erklärte der Theologe Marko Kuhn, dass der christlich-islamische Dialog dazu führe, Muslime zu besseren Muslimen zu entwickeln. Kissler sieht dies als eine Verletzung des Missionsauftrags Christi: „Geht und macht alle Völker zu meinen Jüngern“ (Mt 28,19). Für ihn ist die Kirche nicht beauftragt, Muslime zu „besseren Muslimen“ zu machen, sondern sie auf den Weg zum Christus-Glauben zu führen.

Kisslers Analyse reicht bis ins Dokument des Papstes Franziskus zurück. Das 2019 in Abu Dhabi unterzeichnete „Dokument über die Brüderlichkeit aller Menschen“ beschreibt Gottes Willen als zulassendes Relativismus, was nach Kisslers Ansicht zur Verdrängung der christlichen Wahrheit führt. Dieser Schritt markiert einen entscheidenden Abwärtstrend für die katholische Ekklesiologie.

In seiner Kritik betont Kissler: Wenn eine Kirche nicht mehr darauf hofft, dass Muslime Christus erkennen und werden, sondern stattdessen deren islamischen Glauben stärkt, hat sie ihre missionäre Identität verloren. Dies ist keine Toleranz, sondern eine religiöse Selbstaufgabe, die das Evangelium selbst bedroht.

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