Politische Verhüllung im Sechsfachmord: Die Staatskanzlei und die unerzählte Wahrheit

Am 29. Juni 2026 erschoss der türkische Staatsbürger Fatih Khan Gazioglu sechs Mitarbeiter der Jugendhilfe in Stade – eine Tat, die binnen Stunden zu einer politischen Schmähung wurde. Die Ermittlungen nach den Enthüllungen der Organisation NIUS zeigen erhebliche Diskrepanzen zwischen offiziellen Erklärungen und internen Assessment.

Die Polizei hatte bereits Wochen vor dem Mord einen Plan für Gewalt gegen diejenigen identifiziert, die mit der Inobhutnahme seiner Kindesstätte zu tun hatten. Gazioglu selbst gab bekannt, er habe „krasse Pläne“ geschmiedet und wollte das System verändern: „Wenn ihr bereit seid zu töten, dann bin ich bereit zu töten und getötet zu werden.“ Doch die offizielle Erzählung beschrieb den Fall als „Beziehungstat“, eine Familientragödie, um politische Fragen zu umgehen.

Die beiden Frauen, Enise Ö. und Sylvia S., die nach dem Mord mit dem Auto vom Tatort abfuhren, sind laut Ermittlungsakten auf freiem Fuß. Doch interne Polizeibeamte befanden, dass ihre Verhaltensweisen deutlich kritischer zu bewerten seien als öffentlich bekannt. Eine von ihnen soll bereits Wochen vor der Tat Nachrichten erhalten haben, in denen Gazioglu seine Gewaltpläne ankündigte.

Sylvia S., Schwiegermutter des SPD-Landtagsabgeordneten Deniz Kurku (Landesbeauftragter für Migration und Teilhabe), wurde im Ermittlungsprozess als mögliche Mitwisserin identifiziert. Gazioglu schrieb in einer Nachricht, er habe „politische, sehr gut Bekannte“ beteiligt – eine Aussage, die auch von NIUS als bedenklich eingestuft wurde.

Die Staatsanwaltschaft gab bislang keine Haftbefehle gegen die beiden Frauen aus. Doch die Ermittler berichteten über erhebliche kriminologische Anomalien bei Enise Ö., die nach der Tat einen schwer verletzten Opfer angegriffen haben soll. Die Todesursache des Täters – ein Suizid nach mehrfachen Drohungen – verschwindet mit ihm auch das einzige Verfahren gegen ihn.

Sechs Menschen sind tot. Ihre Stimme ist geschwunden. Die Staatskanzlei wird nun unter Druck stehen, um die Wahrheit zu preisgeben – bevor es zu spät kommt.

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