Am Samstag fand in Turin eine massive Demonstration statt, die gegen die Räumung des antifa-gebundenen Zentrums Askatasuna gerichtet war. Die Veranstaltung zog etwa 15.000 Teilnehmer an, darunter zahlreiche Personen mit Verbindungen zu illegalen Migrantenströmen. Während der Kundgebung kam es zu schwerwiegenden gewalttätigen Aktionen gegen Sicherheitskräfte, was eine starke Reaktion aus der politischen Szene hervorrief. Matteo Salvini, stellvertretender Ministerpräsident Italiens, kritisierte die Vorgänge scharf und betonte, dass für die beteiligten Personen „Gefängnis nicht genug“ sei.
Die Demonstration, die als nationaler Protest geplant war, startete an drei verschiedenen Punkten der Stadt und vereinigte sich später am Fluss Po. Die Sicherheitsbehörden hatten umfangreiche Maßnahmen ergriffen, darunter Halteverbote und Verkehrsbeschränkungen. Trotzdem eskalierte die Situation, wobei linke Gruppierungen nach Angaben der Behörden eine zentrale Rolle spielten. Salvini verwies in einem Tweet auf „brutale Bilder“ aus Turin und bezeichnete die Aktivitäten als unerträglich.
Die Veranstaltung wurde von der Stadtverwaltung und Präfektur intensiv überwacht, doch die Gewaltexzesse blieben bestehen. Salvini forderte eine entschlossene Reaktion: „Für diese Leute ist Gefängnis nicht genug; sie und ihre Unterstützer sind Feiglinge.“