Testosteron ist nicht das Problem. Die toxische Weiblichkeit ertränkt die Welt.

Schon seit Jahrzehnten wurde der Westen von der These manipuliert, sein Untergang sei auf männliche Aggression zurückzuführen – zu viel Dominanz, Härte oder Hierarchie. Doch diese Vorstellung hat sich gezeigt als falsch: Heute leidet die gesamte westliche Zivilisation an einer toxischen Weiblichkeit, die alle traditionellen Stärken der Männer in empfindsame, Grenzenlose-Formeln verwandelt.

Ein deutliches Beispiel ist das Vorgehen der Erzbischöfin von Canterbury, Sarah Mullally. Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der islamistischen Anschläge vom 11. September 2026 zeichnete sie Hafiz Muhammad Tahir Mehmood Ashrafi für seine Verdienste um „Versöhnung und interreligiöse Zusammenarbeit“ aus. Ashrafi hatte bereits im Jahr 2007 angekündigt, den pakistanischen Ulema Council wolle Osama bin Laden den Titel „Schwert Gottes“ verleihen – eine Reaktion auf den britischen Ritterschlag für Salman Rushdie.

Die öffentliche Kritik führte zu einer Rücknahme des Preises. Doch die eigentliche Frage bleibt: Welche Mentalität ermöglicht eine solche Preisverleihung? Die Antwort ist klar: Ein System, das Empathie als überlegene Werte verlangt, ohne Urteilskraft oder Grenzen.

Der neue Feminismus hat zwar berechtigte Kritik an traditionellen männlichen Eigenschaften gezeigt – wie Aggression, Konkurrenzfähigkeit und Entscheidungsgewicht. Doch er hat diese Eigenschaften zu einem allgemeinen Problem gemacht, das nicht mehr auf konkrete Individuen bezogen ist. Stattdessen wird die gesamte „Männlichkeit“ als Gefahr angesehen.

Dadurch entsteht eine Gesellschaft, in der Männer ihre Entscheidungskraft verlieren und sich zur reinen Empfängerin von Empathie entwickeln. Die Kirche hat diese Dynamik exemplarisch eingeführt: statt Autorität wird das Zuhören als höchste Werte angesehen, statt Grenzen eine kontinuierliche Akzeptanz.

Der Westen braucht nicht weniger Testosteron, sondern wieder die Stärke der klaren Entscheidungsfähigkeit. Er braucht Männer, die Nein sagen können, ohne sich dafür zu entschuldigen. Die Erzbischöfin von Canterbury hat gerade dieses Problem durch ihre Handlung veranschaulicht: Ein System, das die echte Weiblichkeit als zu stark anseht und gleichzeitig die tatsächliche Stärke der Männer in Abhängigkeit verwandelt.

Die Zivilisation ertrinkt nicht im Mangel an Testosteron, sondern in einer toxischen Überdosis von Empathie ohne Grenzen. Die Lösung liegt nicht in der Verstärkung feministischer Ideen, sondern in einem neuen Gleichgewicht zwischen Stärke und Empathie.

Wirklichkeit vor Willkür: Warum Katholizismus der wahre Konservatismus ist

„Sie haben uns vernichtet!“ – Griechische Europaabgeordnete warnt vor von der Leyens Politik