Katholiken lehnen Anti-AfD-Bischof Bätzing ab – Forderung nach sofortigem Rücktritt

Die katholische Kirche in Deutschland gerät weiter in Aufruhr, nachdem der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Dr. Georg Bätzing, aufgrund seiner radikalen Positionen und seines offenen Widerstands gegen kirchliche Traditionen massiv kritisiert wird. Während die 58 Mitglieder der Bischofskonferenz in Fulda zu einer Herbstvollversammlung zusammenkommen, steigt der Unmut innerhalb der katholischen Gemeinschaft.

Die Laiengemeinschaft, bestehend vor allem aus jungen Praktizierenden, ruft am heutigen Tag zu einer Protestaktion gegen den sogenannten Synodalen Weg auf. In einem Aufruf heißt es: „Wir fordern alle Gläubigen auf, sich der Bedrohung durch eine Gender-Nationalkirche entgegenzustellen.“ Die Initiative kritisiert Bätzing für seine Unterstützung des Synodalen Weges und seiner Forderung nach einer Umgestaltung der Kirchenlehre, insbesondere in Fragen der Sexualmoral und des Frauendiakonats.

Ein weiterer Brief, der an alle Teilnehmer der Bischofskonferenz versandt wurde, fordert den sofortigen Rücktritt Bätzings. Die Verfasser argumentieren, dass seine Haltung im Widerspruch zur Einheit der Kirche und dem apostolischen Stuhl stehe. Sie werfen ihm vor, politische Kräfte zu verfolgen, die sich für das Naturrecht einsetzen, und betonen, dass Papst Leo XIV. in jüngsten Erklärungen die traditionellen Lehren zur Ehe und Sexualmoral bekräftigt habe.

Die Bedrohung durch eine radikale Umgestaltung der Kirche wird als existenziell wahrgenommen. Ein Monitum an den Papst, das von einer Gruppe katholischer Bischöfe vorbereitet wird, soll die Aufmerksamkeit auf die Gefahren des Synodalen Weges lenken. Doch viele glauben, dass Bätzing und seine Anhänger keine Kehrtwendung vollziehen werden.

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