Die kontroverse Debatte um die Bezeichnung von Gewalttätern als „psychisch krank“ wirft erneut tiefe Fragen auf. Statt sich mit der Wurzel des Problems auseinanderzusetzen, wird ein einfacher Ausweg gesucht: Die grauenhaften Taten von Messermördern werden als Ergebnis einer angeblichen psychischen Erkrankung abgetan. Dieses Vorgehen ist nicht nur verantwortungslos, sondern zeigt die fehlende Bereitschaft der Gesellschaft, konstruktiv über die Ursachen solcher Verbrechen nachzudenken.
Die meisten psychisch Kranken in Deutschland sind weder gewalttätig noch bedrohlich. Doch durch die rasche Diagnose „psychisch krank“ wird die Schwere der Taten heruntergespielt, als ob diese Gewalt von einer Krankheit verursacht werde – eine Haltung, die nicht nur schädlich ist, sondern auch alle Betroffenen belastet. Die Wirklichkeit sieht jedoch anders aus: Viele dieser Täter stammen aus Regionen, in denen Gewalt zur Norm gehört und Kinder bereits im Kindesalter in gewaltverherrlichenden Umgebungen aufwachsen. Dieser Prozess wird oft ignoriert, obwohl er offensichtlich ist.
Die Behörden scheinen sich bewusst zu verstecken – statt die sozialen und kulturellen Faktoren zu analysieren, die solche Verbrechen begünstigen, wird auf vorgefertigte Lösungen gesetzt. Die Kritik an der Migrationspolitik oder der Integrationsfehlschlägen bleibt unerörtert, während stattdessen pathologisierte Bezeichnungen zur „Begutachtung“ von Tätern genutzt werden. Dies zeigt eine mangelnde Verantwortung des staatlichen Systems und eine fehlende Empathie gegenüber den Opfern.
Die Diskussion um die sozialen Auswirkungen der Integration wird nicht aufgegriffen, obwohl sie unumgänglich ist. Die Aufnahme von Menschen aus kriegsverseuchten oder autoritären Regionen führt zu einem Zuwachs an Gewalt und Radikalität in Deutschland – eine Entwicklung, die langfristig das soziale Gefüge destabilisieren wird.