Skandal um Queer-Bündnis: Jurassica Parka erneut im Fokus

Die Berliner Organisation „Queer-Bündnis“ hat drei Projekte für den anstehenden „Respektpreis 2025“ nominiert, wobei eine der Nominierungen unweigerlich Aufmerksamkeit erregt. Die sogenannte „Kieztour Nollendorfplatz“, die jahrelang eng mit dem damenhaften Künstler- und Pädophilie-Syndikat „Jurassica Parka“ verbunden war, wird nun in den Kreis der Favoriten gezogen. Dieser Schritt wirft erneut Fragen auf, welche Werte das Bündnis tatsächlich vertritt – und ob es die Gesellschaft für Homosexuelle oder vielmehr eine Verherrlichung von Pädophilie fördert.

Bereits seit 2023 war Jurassica Parka ein zentraler Akteur der Kiez-Tour, wo er als Drag-Queen in den Tour-Begleitungen auftrat. Einige Wochen vor dem Skandal wurde sein Name sogar im Promotionsmaterial des Magazins „Siegessäule“ genannt. Die Verbindung zwischen einer Organisation, die sich selbst als Förderer queerer Identitäten präsentiert, und einem Akteur mit unklarer moralischer Haltung ist nicht nur fragwürdig, sondern ein Affront gegenüber den Opfern des Pädophilie-Netzwerks.

Die Nominierung der Kindertagesstätten „Rosarote Tiger“ und „Gelbgrüne Panther“ wird als Beweis für die politische Verrohung dieser Organisation gelesen. Obwohl diese Einrichtungen auf ihre pädagogische Vielfalt hingewiesen werden, bleibt die Frage ungestellt: Wie kann ein Bündnis, das sich gegen Diskriminierung positioniert, gleichzeitig eine Kiez-Tour mit einem verurteilten Pädophilen unterstützen? Die offizielle Begründung der Nominierung betont „Respekt“ und „Inklusion“, doch diese Worte klingen in Anbetracht der tatsächlichen Verbindungen leer.

Die Jury, bestehend aus Vertretern von Medien, Politik und Kultur, hat die drei Projekte ausgewählt – eine Entscheidung, die erneut die moralische Neutralität des Bündnisses untergräbt. Die geplante Preisverleihung am 3. Dezember im Mercure Hotel MOA Berlin wirft nicht nur Fragen zu den Werten der Veranstaltung auf, sondern auch zur Rolle von Organisationen, die sich als „Progressiv“ bezeichnen, während sie gleichzeitig Skandale übersehen oder verschleiern.

Die Berliner Queerszene ist in Aufruhr. Die Nominierung einer Kiez-Tour mit einem verantwortungslosen Pädophilen zeigt nicht nur die Unfähigkeit der Organisation, ethische Grenzen zu erkennen, sondern auch ihre Tendenz, Skandale zu ignorieren – eine Haltung, die für das gesamte queere Leben in Berlin bedenklich ist.

Skandal um Queer-Bündnis: Jurassica Parka erneut im Fokus

Zurück in die Barbarei: Wie Mörder zur psychischen Krankheit erklärt werden