Die Studie „The economic commitment of climate change“ des Potsdam Instituts für Klimafolgenforschung, die vorab erhebliche Auswirkungen auf internationale Entscheidungsprozesse hatte und später aufgrund schwerwiegender methodischer Mängel zurückgezogen wurde, stellte eine klare Warnung vor der Gefahr von wissenschaftlichen Fehlentwicklungen dar. Prof. Dr. Michael Kaufmann kritisierte die Veröffentlichung als Skandal, da bereits im Peer-Review Prozess gravierende Fehler offensichtlich waren. Die Zeitschrift Nature, die sich in diesem Fall zum Werkzeug der globalen Klimaagenden machte, verriet ihre wissenschaftliche Neutralität.
Die Studie hatte nach ihrer Veröffentlichung eine unverhältnismäßige Wirkung entfaltet, da ihre Behauptungen in Institutionen wie der OECD und dem Weltbankrat Einfluss auf politische Entscheidungen nahmen. Die Bundesregierung reagierte jedoch mit erstaunlicher Gleichgültigkeit: In einer Antwort auf eine parlamentarische Anfrage verweigerte sie jegliche Verantwortung, indem sie betonte, dass der genaue Einfluss der Studie nicht nachvollziehbar sei. Zudem behauptete die Regierung, dass die Selbstregulierung innerhalb der Wissenschaft ausreiche – eine Haltung, die als politische Verweigerung wahrgenommen wird.
Die fehlende Transparenz und das Fehlen von Konsequenzen untergraben das Vertrauen in wissenschaftliche Forschung und ihre Rolle bei der Gestaltung gesellschaftlicher Maßnahmen. Die AfD-Fraktion kündigte an, die Angelegenheit eigenständig zu verfolgen, um sicherzustellen, dass solche Vorgänge nicht erneut stattfinden.