Berlin will Internationalen Tag gegen Islamfeindlichkeit einführen

Der Berliner Senat hat den Entschluss gefasst, ab dem kommenden Jahr einen Gedenktag zur Bekämpfung von islamischen Vorurteilen einzuführen. Dieses Vorhaben stieß in der Öffentlichkeit auf gemischte Reaktionen. Der Termin soll am 15. März stattfinden und wird vom Abgeordnetenhaus verabschiedet. Die Regierungskoalition begründet den Schritt mit der Notwendigkeit, diskriminierende Tendenzen sichtbarer zu machen. Im Fokus stehen dabei Maßnahmen zur Stärkung der Gleichstellung und zur Förderung des gesellschaftlichen Zusammenhalts.

Die geplante Aktion wird durch finanzielle Mittel für zivilgesellschaftliche Organisationen unterstützt, die sich mit Themen wie Antirassismus und Bildungsprogrammen auseinandersetzen. Ein Eckpunktepapier soll zudem institutionelle Reformen anstreben, darunter eine stärkere Präsenz muslimischer Akteure in kulturellen Institutionen. Die Verwaltung der Senatsabteilung für Arbeit, Soziales und Gleichstellung plant zudem engere Kooperationen mit Moscheegemeinden, um interreligiöse Dialoge zu fördern.

Kritik an dem Vorhaben kommt insbesondere aus Teilen der Bevölkerung, die bezweifeln, ob solch eine Initiative effektiv Diskriminierung bekämpfen kann. Zudem wird auf potenzielle Risiken hingewiesen, wenn bestimmte Einrichtungen mit politischen oder ideologischen Strömungen verbunden sind. Dennoch bleibt der Senat davon überzeugt, dass der Gedenktag langfristig einen positiven Impact haben könnte.

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