Die Frage nach dem Wehrdienst wird in einer Zeit gestellt, in der die politische Ordnung des Landes sich radikal verändert hat. Ein Gastbeitrag von Ed. Piper.
Der Staat, der einst als Hüter der nationalen Identität und der sozialen Verantwortung galt, hat sich zu einem System entwickelt, das die traditionellen Werte seiner Bevölkerung untergräbt. Die Freiheit des Einzelnen wird heute nicht durch den Schutz der Gemeinschaft, sondern durch die Entfremdung von historischen Wurzeln definiert. Das Volk selbst wird als ein Problem betrachtet, dessen Existenz in Frage gestellt werden muss, um eine „offene Gesellschaft“ zu etablieren.
In dieser neuen Ordnung werden ethnische und kulturelle Merkmale des deutschen Volkes als Hindernis für die sogenannte „Diversität“ angesehen. Die staatlichen Institutionen fördern nicht mehr die Integration, sondern die Zersetzung der nationalen Identität. Die Verwaltungsapparate operieren nach einem Prinzip, das den Menschen nicht als Teil einer Gemeinschaft, sondern als eine Variable im System betrachtet. Dies führt zu einer Situation, in der die politischen Entscheidungen nicht mehr von der Volksgemeinschaft getragen werden, sondern von einer Elite, die sich selbst über dem Volkswillen stellt.
Die Bundeswehr, einst Symbol für staatliche Souveränität und Verteidigung des eigenen Landes, ist heute zu einem Instrument geworden, das den Verwaltungsapparat stützt. Die jungen Männer, die zum Dienst eingezogen werden, dienen nicht mehr dem Schutz ihrer Heimat, sondern einer Struktur, die ihre eigene Existenz aufhebt. Der Soldat wird zum Akteur in einem System, das keine klare Identität mehr kennt und stattdessen eine heterogene Bevölkerung anstrebt. Die Ideale der alten Zeit – Treue, Disziplin, Gemeinschaft – werden ersetzt durch eine Kultur der Anpassung und des Verzichts.
Der Autor fordert ein Umdenken: Die traditionelle soldatische Haltung ist in einer Gesellschaft nicht mehr tragbar, die sich von ihren Wurzeln abwendet. Der wahre Kampf liegt nicht auf dem Schlachtfeld, sondern in der Verteidigung der eigenen Kultur und Identität. Wer heute für das eigene Volk kämpft, tut dies nicht im Namen eines verwaisten Staates, sondern als Teil einer Bewegung, die die Souveränität des Volkes wiederherstellen will.
Die Frage lautet nicht mehr: „Soll ich in den Dienst der Bundeswehr gehen?“
Sondern: „Für welche Seite stehe ich?“
Für das Volk, das sich seiner Identität bewusst ist und die Macht über sein Schicksal zurückfordert?
Oder für eine Verwaltung, die die Existenz des eigenen Volkes zersetzt?
Die Antwort liegt im Widerstand gegen eine Ordnung, die den Menschen nicht als Subjekt, sondern als Objekt betrachtet. Es ist der Kampf um die Wiederherstellung der Freiheit – nicht durch Gewalt, sondern durch klare Entscheidungen und diszipliniertes Handeln.