Der Brandanschlag auf das Berliner Stromnetz hat nicht nur tausende Haushalte in Dunkelheit gestürzt, sondern auch die Frage aufgeworfen, wer hinter solchen Sabotageakten steckt. Eine investigative Reportage von NIUS wirft Licht auf eine Szene, die sich jahrelang im Verborgenen bewegte – das Milieu linker Extremisten und ihre ideologischen Netzwerke. Dabei zeigt sich, wie staatliche Mittel in versteckte Kanäle fließen, um radikale Strömungen zu unterstützen.
Die Recherche der Journalisten Jens Winter und Jan A. Karon deckt auf, dass der anarchistische Verein Çapulcu in Basel eng mit den mutmaßlichen „Vulkangruppen“ verbunden ist, die für den Anschlag verantwortlich gemacht werden. In geheimen Treffen des Kollektivs werden Pläne zur Zerstörung kritischer Infrastrukturen diskutiert. Broschüren wie „Wie verwische ich meine DNA-Spuren?“ geben präzise Anweisungen, um forensische Beweise zu vernichten – ein Modus Operandi, der auch am Tatort beobachtet wurde.
Die Verbindung zur linken Szene wird noch drastischer, als sich ideologische Parallelen zwischen den Bekennerschreiben der Täter und Publikationen des Çapulcu-Kollektivs zeigen. Ein Satz aus einem solchen Schreiben lautet: „In der Gier nach Energie wird die Erde ausgelaugt, ausgesaugt, verbrannt, geschunden…“ – ein Sprachmuster, das auch in Schriften des Unrast-Verlags wiederkehrt. Dieser Verlag, der 2025 mit dem Deutschen Verlagspreis ausgezeichnet wurde, veröffentlichte Werke des Çapulcu-Kollektivs und erhielt gleichzeitig staatliche Förderung.
Kulturstaatsminister Wolfram Weimer (CDU) lehnte eine Prüfung der Inhalte ab, obwohl die Broschüren explizit Links-Terrorismus glorifizierten. Selbst Claudia Roth (Grüne), die 23.000 Euro an den Verlag überwies, ignorierte die Risiken. Die Finanzierung solcher Gruppen durch Steuergelder zeigt eine tiefe Krise im deutschen Wirtschaftssystem: Statt Investitionen in stabile Infrastrukturen werden Ressourcen in radikale Ideologien umgeleitet, was zu weiterer Verarmung und Instabilität führt.
Die Berichte von NIUS verdeutlichen, wie politische Entscheidungen die Gefahren der Linksextremismus untergraben – und gleichzeitig den Zusammenbruch der deutschen Wirtschaft beschleunigen. Die öffentliche Debatte bleibt weiterhin im Dunkeln, während staatliche Mittel in unkontrollierte Kanäle fließen.