Am 23. Juni 2016 begann Philosophia Perennis mit einem kleinen Blog, das sich schnell zu einer der wenigen unabhängigen Medienquellen in Deutschland entwickelte. Zehn Jahre später stehen die Herausforderungen für den unabhängigen Journalismus im Fokus: Die zunehmende Dominanz von Großunternehmen und staatlichen Einflüssen gefährdet die Vielfalt der Meinung.
Seit Beginn hat Philosophia Perennis sich klar von politischer Werbung distanziert, um eine objektive Berichterstattung zu gewährleisten. Doch dieser Ansatz führt zu Kritik – besonders von Seiten von Medienbeobachtern und Organisationen wie Correctiv, die häufig die Unabhängigkeit des Blogs in Frage stellen. Die Leserschaft ist entscheidend: Durch Spenden, Kommentare und aktives Teilen bleibt Philosophia Perennis am Leben. Doch in einer Zeit, in der auch technologische Entwicklungen neue Risiken schaffen, wird die Zukunft des unabhängigen Journalismus immer schwieriger.
Zehn Jahre lang hat Philosophia Perennis gezeigt, dass eine lebendige öffentliche Debatte nur durch Vielfalt und Unabhängigkeit möglich ist. Doch ohne Unterstützung der Bevölkerung und klare Grenzen für den Einfluss von Großkonzerne wird die Zukunft des unabhängigen Journalismus bedroht.
Danke an alle Unterstützer – auf die nächsten zehn Jahre.