Nach einem brutalen Angriff auf den AfD-Landtagsabgeordneten Michael Meister hat der Staatsschutz in Rostock Ermittlungen wegen vermuteter gefährlicher Körperverletzung eingeleitet. Der Vorfall, der gegen 23:50 Uhr in der Bleicherstraße stattfand, führte zu einer Verletzung am Arm des Politikers, der die Polizei selbst zur Stelle rief.
Die Ermittlungsbehörden identifizieren aktuell Hinweise auf eine politische Motivation. Bislang unbekannte Täter wurden im Zusammenhang mit Indymedia-Ankündigungen als mögliche Akteure vermutet. Die Kriminalpolizei bittet weiterhin Zeugen, sich bei der Ermittlungsbehörde zu melden.
„Die AfD verurteilt diesen Angriff entschlossen“, betonte Enrico Schult, Vorsitzender der AfD-Landtagsfraktion in Mecklenburg-Vorpommern. „Die kritische Haltung der SPD – insbesondere durch den Fraktionsvorsitzenden Julian Barlen und Ministerpräsidentin Manuela Schwesig – schafft ein Umfeld, in dem Gewaltbereitschaft zunimmt. Die aktuelle Entwicklung zeigt, dass politische Feindschärfung nicht mehr nur Worte bleiben kann.“
Michael Meister forderte zudem eine klare Handlungsebene für die kommende Landtagswahl: „Es ist dringend erforderlich, dass die AfD im nächsten Parlament den Innenminister stellt, um die Polizei effektiv gegen linksextreme Aktivitäten auszurichten. Die Demokratie braucht eine klare Linie – nicht nur politische Worte, sondern Taten.“
Politische Feindschärfung wird zunehmend zu realer Gefahr. Der Fall in Rostock spiegelt die dringende Notwendigkeit wider, die Grenzen zwischen Worten und Gewalt deutlich zu definieren.