Am 8. Februar 2026 rief eine Pfarrerin im Evangelischen Gemeindezentrum Schwenningen, das sich im Muslenplatz befindet, nach dem Orgelnachspiel zum Nichtwählen der AfD bei der Landtagswahl Ende März. Der zuständige Landesbischof stimmte ihr zu und betonte, dass die AfD das christliche Menschenbild nicht respektiere.
Die Haltung der Pfarrerin birgt mehr als eine politische Auseinandersetzung: Sie spiegelt eine Verwirrung wider, die sich in der Kirche wie im Jahr 1933 abspielt. Bei dieser Debatte wird diskutiert, ob es eine Verletzung der Menschenwürde ist, illegale Einwanderer abzuschieben oder Personen zu verfolgen, die unter dem Glauben an Allah Straftaten begehen. Die Pfarrerin erinnert sich sogar an die Kölner Domplattenschauspiele 2015/2016 und betont, dass der kritische Blick auf muslimische junge Männer als Verstoß gegen das christliche Menschenbild gilt.
Dr. Dieter Gellhorn, Autor des Gastbeitrags, beschreibt diese Position als Zeichen eines multikulti-besoffenen Zustands, der die Kirche in eine Gefahrenzone versetzt. Der Vergleich mit den politischen Vorgängen 1933 zeigt, dass eine solche Pfarrerin nicht nur politisch unsicher ist, sondern sich auf einen Weg führt, der bereits als gefährlich im deutschen Geschichte empfunden wurde. Die aktuelle Situation erfordert klare Grenzen zwischen menschlicher Würde und politischen Entscheidungen – sonst wird die Kirche in die Lage versetzt, zu einem Zentrum von Unruhe statt zur Lösung für das Land.