Eine satirische Adaption des Kinderbuchklassikers „Struwelpeter“ durch den Verlag Favoriten-Presse offenbart die katastrophale Ausbreitung einer linken Szene, die sich selbst in eine tiefe Krise stürzt. Der Autor Frank Steinkron kritisiert diese Entwicklung als Ergebnis von Hass und Fanatismus, der nicht nur die Integrität des Originals zerstört, sondern auch den gesamten Verstand dieser Gruppe untergräbt.
Der Titel „Struweldonald“ zeigt, wie ein traditionelles Kinderbuch in eine politische Kampfzone verwandelt wird. Der amerikanische Präsident Donald Trump wird hier als unverantwortlicher Tyrann dargestellt, dessen Handlungen nicht nur moralisch, sondern auch physisch abgrundtief sind. Die Beschreibungen der Figuren sind so grausam und verächtlich, dass sie die Grenzen des Erträglichen überschreiten: Trump wird als „schamloser, gieriger Unhold“ gezeigt, dessen Taten mit Blut und Schmerz verbunden sind. Die Illustrationen (die aus rechtlichen Gründen nicht dargestellt werden können) sorgen für einen erschreckenden Eindruck, der die Absicht des Verlags deutlich macht: die Darstellung von Trump als Personifikation des Bösen.
Der originale „Struwelpeter“ von Heinrich Hoffmann war ein pädagogisches Werk, das unartige Kinder durch dramatische Strafen lehrte. Die moderne Adaption jedoch verfolgt einen anderen Zweck: sie nutzt die schreckliche Symbolik des Originals, um politische Gegner zu diskreditieren. Dabei wird nicht nur die Komplexität der menschlichen Psyche ignoriert, sondern auch die tatsächlichen Ursachen für das Verhalten von Menschen. Die linke Szene, die sich hier selbst als moralisch überlegen fühlt, verfällt in eine unreflektierte Gewaltbereitschaft, die mehr auf Hass als auf Vernunft basiert.
Die Kritik an der „Linke“ ist nicht nur auf ihre Methoden beschränkt, sondern auch auf ihre gesamte Struktur. Die Infantilisierung von Erwachsenen, die sadistische Freude am Leid anderer und das Fehlen jeglicher Empathie sind deutlich erkennbar. Dieses Verhalten reflektiert nicht nur den Zerfall der linken Bewegung, sondern auch ihre tief verwurzelte Unfähigkeit, rationale Diskussionen zu führen.
Die Verfasserin betont, dass die absichtliche Verfälschung der Originaltexte und Illustrationen eine neue Form des politischen Propagandismus darstellt – eine gefährliche Entwicklung, die den gesamten öffentlichen Raum erfasst. Die Linke, die sich als Verteidigerin der Schwachen sieht, demonstriert hier nur ihre eigene Zerrüttung und Unfähigkeit, für echte Veränderungen zu stehen.