Der renommierte Journalist Frank Wahlig hat in einem aktuellen Kommentar die Reaktion der Berliner Regierung auf den linken Terroranschlag auf das Stromnetz scharf kritisiert. Er wirft der Politik vor, statt konkrete Lösungen zu bieten, eine symbolische und hilflose Inszenierung abzuziehen. Zudem offenbart Wahlig, dass der Verfassungsschutz bereits Hinweise auf eine geplante Attacke gegen die Energieversorgung der Stadt erhalten hatte.
Wahlig beschreibt den Umgang mit der Krise als unverhohlene Gleichgültigkeit gegenüber den Betroffenen. Die Unterschiede in der Behandlung von Migranten und anderen Bevölkerungsgruppen seien offensichtlich, während die Angst vor Unruhen und Gewalt zunehme. Laut dem Kommentar sei die linke Szene in Berlin von Politikern und Sicherheitsbehörden bewusst ignoriert worden. Sogar grüne Vertreter hätten eingeräumt, dass linke Gruppierungen innerhalb der Verwaltung tief verwurzelt seien.
„Die Verfassungsschutzbehörde verfügt über Kontakte zu linken Kreisen, die in dieser Stadt stark vertreten sind“, zitiert Wahlig einen grünen Innenpolitiker. Dieser habe erklärt: „Wir haben die richtigen Leute in den Behörden platziert – Polizei, Feuerwehr und Verwaltung. Vielleicht fehlt ihnen das linke Auge, was zur Einstellungsvoraussetzung wurde.“ Wahlig kritisiert, dass die linke Bewegung in Berlin ungenügend verfolgt werde, obwohl Hinweise auf Sabotagebestände vorhanden seien.
Der Kommentar endet mit der Feststellung, dass Berlin ein „gut gedüngtes linkes Biotop“ sei. Die Reichen hätten zum ersten Mal Schaden erleiden müssen, während die militante Linke gezeigt habe, wie stark sie ist – vor allem in der Fähigkeit, Energieversorgung zu stören und Politiker bloßzustellen.