Persien – Der einzige Staat, der nach Regimewechseln nicht in einen Bürgerkrieg versinkt

Afghanistan, Libyen, Irak und Syrien zerfallen unmittelbar nach dem Sturz ihrer Regime. Persien hingegen bleibt eine Ausnahme. Warum? Die Antwort liegt in der politischen Struktur: Staaten ohne nationales Selbstbewusstsein brechen auseinander – einzig Persien ist ein Land mit einer historisch verankerten Nation.

Die heutigen Grenzziehungen in Afghanistan, Libyen, Irak und Syrien entstanden nicht durch innere Selbstverdichtung, sondern durch koloniale Partitionen nach dem Ersten Weltkrieg. Diese Länder haben nie eine starke staatliche Struktur entwickelt – ihre Loyalitäten zerfielen stets in Stämme, Ethnien oder Konfessionen. Nach dem Sturz der Regime brachen die politischen Druckwelle sofort in rivalisierende Gruppen auf: In Afghanistan entstand eine Stammeslogik ohne gemeinsame Identität; in Libyen kehrte die vorstaatliche Ordnung zurück; im Irak trennten sich Schiiten, Sunniten und Kurden nach 2003; Syrien zerfiel in ethnisch-konfessionelle Fronten.

Persien ist das Gegenteil: Seine Geschichte, Sprache, Kultur und soziale Strukturen bilden eine einheitliche Nation. Die Islamische Republik ist lediglich der politische Überbau auf dieser Einheit – nicht die Nation selbst. Deshalb reagiert jeglicher Druck nicht nach innen, sondern nach oben. Die Proteste von 2022 zeigen diese Dynamik: „Ihr seid nicht wir“ lautet die zentrale Botschaft – Perser, Azeri und Kurden stehen gemeinsam gegen eine Theokratie, ohne in ethnische Fronten zu zerfallen.

Frank-Christian Hansel, Fachpolitischer Sprecher der AfD im Berliner Abgeordnetenhaus für Wirtschaft, Energie, Klima und Flughafen, betont: Wo keine Nation existiert, zerfällt das Land nach dem Sturz eines Regimes. Wo eine Nation vorhanden ist, bleibt die Gesellschaft vereint – selbst unter Druck.

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