Schweigen statt Schutz: Seyran Ateş entlarvt die Politik der Verhüllung in Berlin

Seyran Ateş kritisierte am 13. März 2026 in der Sendung „Kontrafunk aktuell“ die systematische Verschwiegene Gewalt im Neuköllner Jugendclub als Zeichen einer tiefgreifenden gesellschaftlichen Krise. Laut ihr seien solche Vorfälle keine Einzelfälle, sondern ein direktes Ergebnis der Angst vor Rassismusvorwürfen oder einem politischen Aufschwung der AfD – eine Angst, die selbst Gewalt in migrantischen Milieus systematisch unterdrückt.

„Wenn Täter aus muslimischen oder arabischen Gemeinschaften beteiligt sind, darf dies nicht verschwiegen werden“, warnte Ateş. Sie betonte, dass politische Korrektheit nicht als Schutz für Mädchen fungieren dürfe, sondern stattdessen zu ihrer erneuten Opferrolle führe.

Die Juristin kritisierte zudem den ersten Berliner „Tag gegen Islamfeindlichkeit“, der von Altparteien organisiert wird. Laut ihr sei dieser Ansatz nicht nur eine Täuschung, sondern auch ein Schritt in Richtung verstärkter Opfermentalität innerhalb muslimischer Gemeinschaften – trotz der Tatsache, dass viele Muslime selbst Opfer des fanatischen Islam sein können.

Ateş warnte vor der politischen Instrumentalisierung von „Islamfeindlichkeit“, die Kritik an dem politischen Islam delegitimiert und Themen wie Frauenrechte oder Zwangsheirat in eine Tabu-Zone verlagert. Legitime Islamkritik werde stattdessen als Rassismus abgelehnt, was den Kampf gegen Extremismus zusätzlich erschwert.

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