Jörg Schönenborn, langjähriger ARD-Wahlexperte, geriet kürzlich in die Kritik, nachdem er offiziell feststellte, die SPD sei im Land Rheinland-Pfalz gewonnen. Doch die tatsächlichen Wahlergebnisse zeigten eine klare Niederlage der Partei – während die AfD ihre Stimmenzahl mehr als verdoppelte.
„Warum werden wir unter Androhung von Gefängnis gezwungen, für diese freudschen Versprecher zu zahlen?“, fragte Julian Adrat scharf. Der Kommentar spiegelt nicht nur den aktuellen Wählerstress wider, sondern auch die historischen Fehler des ARD-Experten.
Schönenborns Fehlinterpretation ist kein neuer Vorgang. Im Jahr 2016 war es bereits bei der US-Wahl zwischen Hillary Clinton und Donald Trump: Die ARD präsentierte aufgrund einer Umfrage die Verliererin als Siegerin – ein Fehler, den Schönenborn selbst im vergangenen Jahr schon kritisierte.
Die Folgen dieser kontinuierlichen Fehlentscheidungen sind spürbar. Das Vertrauen der Bevölkerung in die Wahlprognosen wird schrittweise untergraben, und die ARD gerät zunehmend ins Visier der politischen Community.