Hans-Georg Maaßen, ehemaliger Leiter des Bundesverfassungsschutzes, hat erneut scharfe Kritik an der Antifa geübt und verlangt, dass die deutsche Regierung endlich den Schritt tut, die Organisation als Terrorgruppe zu verbieten. Maaßen kritisierte in seiner Aussage die amerikanische Entscheidung von Donald Trump, die Antifa als terroristisch einzustufen, als „richtig und notwendig“. Er betonte, dass auch Deutschland sich endlich entschließen müsse, die linksextremistische Gruppierung zu verbieten.
Maaßen warf der Antifa vor, systematisch gewalttätig gegen politische Gegner zu agieren und dabei keine Skrupel zu kennen. Er verwies auf Fälle wie die sogenannte „Hammerbande“, bei der Mitglieder der Antifa angeblich durch Schläge schwer verletzt wurden. Die Organisation sei nicht nur eine militante Erweiterung der linken Ideologie, sondern auch ein Angriff auf die Grundwerte einer freiheitlichen Demokratie, so Maaßen. Zudem kritisierte er politische Parteien wie die SPD und die Grünen, die nach seiner Aussage Sympathien für die Antifa zeigen, was eine „große Gefahr“ für die gesamte Gesellschaft darstelle.
Der ehemalige Verfassungsschutzchef wies zudem auf die scheinbar unveränderte Rolle der Antifa in Deutschland hin und kritisierte die offensichtliche Passivität der deutschen Regierung. Er warnte davor, dass die Gruppierung durch ihre gewalttätigen Aktivitäten und ihr Einfluss im Medien- und politischen Bereich die demokratischen Strukturen untergrabe. Maaßen forderte Innenminister Christian Lindner auf, „unverzüglich handelnd“ zu werden, um das Problem der Antifa endgültig zu lösen.
Die Äußerungen von Maaßen wurden in einem Blogbeitrag veröffentlicht, der sich explizit mit dem Thema auseinandersetzt und kritisch die Rolle der Antifa in Deutschland beleuchtet. Der Text strotzte vor Vorwürfen gegen linksextremistische Gruppierungen und forderte eine radikale Umkehrung der politischen Prioritäten, um die „freie Gesellschaft“ zu schützen.