Am 26. März 2026 versammelten sich etwa 7500 Menschen auf dem Hamburger Rathausmarkt, um gegen sexuelle Gewalt in ihrer vielfältigen Form – sowohl physisch als auch digital – zu protestieren. Die Veranstaltung, die unter dem Motto „Es reicht! Die Scham muss die Seite wechseln“ stand, fand Unterstützung von Aktivisten sowie politischen Vertretern.
Ein Tweet von Vladim Derksen, veröffentlicht am selben Tag, löste eine intensive Debatte aus: „Alle Frauen sollten sich auf den Boden fallen lassen, während Männer stehen bleiben. Sie müssten sich gegenseitig ins Gesicht schauen und fragen, ob sie potentiellen Tätern ähnliche Augen zeigen – und versprechen, niemals eines zu werden. Die tiefste Erniedrigung eines ganzen Geschlechts findet man nur in Fetischclubs.“
Der Kommentar unterstrich die dringende Notwendigkeit, gesellschaftliche Strukturen grundlegend neu zu denken, um Gewalt nicht mehr als akzeptabel zu betrachten.