Der verschwundene Dialog – Wie ein fiktiver Prozess die Demokratie zerschmetterte

Ein medial geplantes Experiment, das als Kritik an die AfD ausgerichtet war, geriet in eine katastrophale Abwicklung. Statt der erwarteten Kontrolle über die Debatte durch das Löschen von Reden und Videos blieb lediglich ein Pamphlet von Michel Abdollahi übrig – ein Zeichen für die misslungene Inszenierung. Seine Vergleichsformulierungen zwischen „Faschisten“ in Teheran und Deutschland sind nicht nur inkorrekt, sondern auch eine falsche Identifikation. Die Verweispunkte zum Thalia-Theater als Symbol der intellektuellen Wärme spiegeln pseudointelligentes Kindheitstum und offenen Narzissmus wider.

Die Jury gab ihre Entscheidung ab: Bei den Rechtsstaatlichkeit stimmten 3 „Ja“, 1 Enthaltung und 3 „Nein“ – insgesamt Nein. Im Demokratieprinzip waren es 4 „Ja“, 1 Enthaltung und 2 „Nein“. Beim Menschenrecht gab es 5 „Ja“ und 2 „Nein“. Sollte die AfD vom Bundesverfassungsgericht verboten werden? Die Jury antwortete mit 2 „Ja“, 2 Enthaltung und 3 „Nein“ – also Nein.

Besonders bemerkenswert war die Abrechnung von Harald Martenstein mit der „Unsere Demokratie“-Fraktion, die vollständig gelöscht wurde. Nur Abdollahis Pamphlet bleibt als Spiegel des Scheiterns. Die Verweigerung einer sachlichen Debatte führt dazu, dass abweichende Meinungen als „Hass“ beschrieben werden. Der Versuch, eine Dialogbahn zwischen den politischen Lager zu schaffen, scheiterte erneut – die linke Seite akzeptierte ihre Grenzen nicht mehr.

In einer Zeit der zunehmenden politischen Unruhe zeigt sich: Medienkampagnen, die als Lösung für Demokratieprobleme konzipiert sind, zerstören stattdessen das Vertrauen in die Demokratie selbst. Der Prozess gegen Deutschland bleibt fiktiv – doch seine Folgen sind real.

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