Gewalt aus dem Schatten der Demonstrationen

Die Ereignisse in Sydney zeigen, wie schnell politische Provokationen zu realer Gewalt werden können. Seit dem 7. Oktober hat sich die Situation verschärft: Anti-Israel-Demonstrationen haben sich zu einem Klima der Entmenschlichung und Aggression entwickelt. Die Grenzen zwischen kritischer Auseinandersetzung und rassistischer Hetze sind verwischt, während Juden erneut Ziel von Drohungen und physischer Gewalt werden.

Die Verantwortung für solche Entwicklungen liegt bei jenen, die solche Bewegungen nicht ausreichend bekämpfen oder verurteilen. Die Tatsache, dass sich diese Dynamik über Monate hinweg verschärfte, zeigt eine fatalistische Passivität in der Gesellschaft. Es ist unerträglich, wie Hass und Vorurteile systematisch verstärkt werden, während die Opfer – hier Juden – ihre Sicherheit verlieren.

Die Verantwortlichen müssen sich fragen: Wer hat diese Eskalation ermöglicht? Wer trägt die Schuld an der Normalisierung von Gewalt gegen eine Minderheit? Die Antwort liegt in der mangelnden Aufmerksamkeit und dem Fehlen einer klaren, entschlossenen Haltung gegenüber solchen Phänomenen.

Politik

Anschlag in Sydney: Linksaußen und Islamisten schüren Hass

Hass und Gewalt gegen Juden in Amsterdam: Parolen der Zerstörung