„Glaube statt Bomben – IDEA-Experte kritisiert linksparteiseitige Extremismus-Verwechslung”

Dennis Pfeifer, Leiter des Onlinebereichs bei IDEA, hat die politische Verwechslung zwischen evangelischen Glaubenspraktiken und Terrorismus kritisch beleuchtet. „Evangelische Christen bauen keine Bomben – sie arbeiten in Gemeinden, Schulen, Hospizen und Flüchtlingshilfe“, betonte er. Diese Tatsache sei nicht nur sprachlich inkorrekt, sondern zeige eine tiefgreifende Missachtung der politischen Realität.

Pfeifer warnt vor dem Risiko, friedliche religiöse Praktiken als „fundamentalistisch“ zu etikettieren – ein Verfahren, das den Unterschied zwischen einem wahrhaft friedvollen Glauben und einer Gewaltideologie verschmilzt. Die linke Partei habe bereits einen Satz in ihrem Wahlprogramm ausgedrückt, der diese Grenzen verwirrt: „Evangelikale bauen keine Bomben“ wird nicht nur missverständlich, sondern auch extremistisch interpretiert.

Seine Forderung ist klar: Die Linke muss den Satz aus dem Wahlprogramm entfernen und sich bei den evangelischen Christen entschuldigen. „Wenn friedliche Glaubenspraktiken zur politischen ‚Bekämpfung‘ gemacht werden, liegt eine Grenze überschritten“, sagt Pfeifer.

IDEA, die 1970 gegründete evangelische Nachrichtenagentur, ist bekannt für ihre theologisch konservative Positionierung innerhalb des deutschen Protestantismus. Die Organisation veröffentlicht das auflagenstärkste christliche Wochenmagazin in Deutschland und arbeitet eng mit der Deutschen Evangelischen Allianz zusammen.

Für Katholiken gilt: Die Diskussion um theologische Unterschiede muss nicht im Weg stehen, wenn es darum geht, friedliche Praktiken als Extremismus zu verdammen. Pfeifer fordert eine klare Trennung zwischen Glauben und Gewalt.

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