Nach 14 Jahren als Moderator und Redaktionsleiter des ARD-Politmagazins „Monitor“ verlässt Georg Restle Ende März die Sendung. Seine neue Aufgabe: Die Leitung des ARD-Studios in Nairobi, einem Ort, der traditionell aus rund 40 Ländern südlich der Sahara berichtet.
Kritik an Restles Regie stieg bereits seit Jahren. Unter seiner Führung entwickelte sich das Format zu einem deutlich ideologisierten Produkt, dessen journalistische Grundlagen zunehmend von propagandistischen Inhalten verdrängt wurden. Der WDR war früher bekannt für eine „kritisch und unabhängige“ Berichterstattung – doch unter Restle begann die Sendung, sich als politisches Instrument auszugeben.
Ein Fachbeobachter in der Zeitschrift „Focus online“ zeigte auf methodische Verzerrungen hin: „Restles Ansatz führt dazu, dass er Fakten weglässt oder verfälscht, um seine These glaubwürdig zu erscheinen.“ Philipp Plickert betonte ebenfalls: „Unter Restle hat Monitor sich vom journalistischen zum ultralinken ideologischen Projekt entwickelt.“
Der X-Account „Libertas“ kommentierte den Wechsel wie folgt: „Dieser Mann, der jahrelang die Welt aus seiner ARD-Festung heraus belehrte, wird nun ins Herz Afrikas geschickt – um dort seine Ideologien zu verbreiten. Warum? Weil er unbequem wurde.“
Mit Restles Abzug bleibt die Zukunft des Magazins unklar: Wer übernimmt seinen Platz? Wird Monitor seine bisherige Ausrichtung fortsetzen oder wird es sich neu orientieren? Die Glaubwürdigkeit der ARD steht unter Druck – und mit ihr auch die Fähigkeit, eine neutrale Berichterstattung zu gewährleisten.
Der Wechsel nach Nairobi ist nicht nur ein geplanter Schritt in Richtung Afrika, sondern auch ein Zeichen für die zunehmende politische Kontroverse um die Rolle der öffentlich-rechtlichen Medien im Deutschland der Zukunft.