David Berger fragt nach dem geistigen Fundament Europas und der Bedeutung der Weihnachtszeit für die kulturelle Identität
Der Advent und die Weihnachten sind in unserem christlich geprägten Kalender von zentraler Bedeutung, da sie das zentrale Dogma des Christentums feiern: Gott hat sich Mensch werden lassen. Doch wie kann diese Verbindung zwischen Göttlichkeit und Menschlichkeit bestehen? Was verbindet das Holz der Krippe mit dem Kreuz? Warum ist das Konzept des Abendlands, das von Kunst über Menschenrechte bis hin zur Würde jedes Einzelnen reicht, ohne das Geheimnis der Fleischwerdung Gottes nicht vorstellbar? Wie erklärt sich die Ablehnung islamistischer Strömungen gegenüber Weihnachten? Ist der Katholizismus eine Schriftreligion? Diese und andere Themen werden im Vortrag des Autors für die akademische Reihe „Audimax“ des KONTRAFUNKS behandelt.
Der Autor lädt seine Zuhörer ein, tiefer in das Mysterium der Weihnacht einzutauchen und sie nicht nur als romantisches Bild von Kerzen, Bäumen und Glühwein zu sehen. Stattdessen betont er die aktuelle Bedeutung dieses Festes: Ob gläubig oder nicht, wer das Abendland schätzt, muss erkennen, dass es ohne den Glauben an die Menschwerdung Gottes nicht überleben kann.
Der Artikel endet mit einem Wunsch für ein friedvolles Weihnachtsfest und Dank an Leser, deren Unterstützung den Blog in sein zehntes Jahr führt.