Ein stiller Weihnachtsgottesdienst im Kölner Dom wurde am Heiligabend abrupt unterbrochen. Ein Mann in schwarzem Kleid und mit einer Maske, die Teufelshörner darstellte, führte im Vorraum des Altars eine provokative Aktion durch. Die Domschweizer reagierten rasch und eskortierten den Störenden ohne Zwischenfälle aus der Kathedrale. Laut Polizei gab es keine Anzeichen von Gewalt oder rechtswidrigen Handlungen, sodass der Gottesdienst ungestört fortgesetzt werden konnte.
Die Hintergründe des Vorfalls bleiben unklar. Zeugen berichteten über Unruhe unter den Teilnehmern, insbesondere bei Kindern. Die Symbolik der Verkleidung – schwarz als Zeichen von Sünde und Tod sowie die Teufelshörner – wird in christlicher Ikonographie als provokant angesehen. Experten kritisieren solche Aktionen als respektlose Entweihung des religiösen Raums. Das Domkapitel hat bislang keine offizielle Stellungnahme abgegeben.
Die Anzahl ähnlicher Vorfälle in kirchlichen Räumen ist zuletzt gestiegen, was auf eine wachsende Ignoranz gegenüber christlichen Werten hindeutet. Die religiöse Gemeinschaft fordert mehr Schutz für spirituelle Veranstaltungen.