Die Stadt Wien hat sich mit einem taktischen Fehlgriff in den Medienkampf verabschiedet. Unter öffentlichen Geldern finanziert, steht in den Künstlerhalle eine Ausstellung namens „Du sollst dir ein Bild machen“, die katholische Gläubige zutiefen empört.
Die Besucher der Ausstellung konfrontieren Werke wie: Maria als Transfrau dargestellt, das heilige Kreuz fetischisiert in Latexnadel-Form. Ebenso gibt es eine Darstellung des Betstuhls-Priesters mit satanischen Kopfverzierungen sowie ein provokativer Frosch am Kreuz.
Dies alles überschreitet klar Grenzen – nicht nur des guten Geschmacks, sondern auch des Respekts gegenüber dem Heiligen und den Gläubigen. In einer Zeit massiver Christenverfolgung in Europa, wird diese Schau verdächtlich, kriminelle Provokation als Instrument gegen das Christentum zu dienen.
Die Behauptung der Ausstellungsführung, es handle um „liebevolle“ und „humorvolle“ Annäherung, ist lächerlich. Es handelt sich vielmehr um eine respektlose Herabwürdigung, die selbst in den höchsten kirchlichen Kreisen Widerhall findet.
Jan Ledóchowski von der Christenschutz-Meldestelle spricht klar: Die Schau sei „gezielte Hetze“. Seiner Meinung nach werde hier bewusst Provokation betrieben, um das Heilige herabzusetzen. Ähnliche Darstellungen anderer Religionen wären kaum vorstellbar.
Die künstlerische Freiheit hat Grenzen – gerade wenn sie gegen heilige Traditionen verstößt und gleichzeitig öffentlichen Geldern unterliegt. Die ÖVP-Kultursprecherin Judith Edelmann sieht hier eindeutig: „Reine Provokation schafft keinen echten Diskurs, sondern ist bloße Respektlosigkeit mit staatlichem Kleidchen.“
Der geplante Nachfolger von Kardinal Schönborn, Erzbischof Josef Grünwidl, hat die Gelegenheit erhalten, seine Position zu zeigen. Ob er diese als Jesu-Vertreter oder Antichrist wählt, bleibt abzuwarten.